Sonntag, 25. Juni 2017

Mediterane Kartoffelspieße

Halloo meine Lieben!
Heute gibt es endlich mal wieder ein Rezept von mir! Ich habe das Kochen in der letzten Zeit ja doch ein wenig vernachlässigt, aber die Geschichte kennt ihr ja..

Jedenfalls wollte ich unbedingt mal wieder etwas mit Kartoffeln machen. Die Beziehung zwischen mir und der Kartoffel, einem der Hauptnahrungsmittel der Deutschen, ist übrigens von eher komplizierter Art. Kartoffeln, in ihrer traditionell zubereiteten Form mag ich nämlich gar nicht. Für Variationen mit ihr jedoch, bin ich immer offen :-)














Ihr braucht: 
- Kartoffeln (egal welche Sorte)
- Salz, Pfeffer, Knoblauch
- Mediterane Kräuter (Frisch, oder als Mischung)
- Parmesan (fein gerieben, also Pulver)
- Milch
- Schaschlickspieße













Zubereitung:
Zuerst solltet ihr die Kartoffeln gut waschen. Macht das wirklich gründlich, da wir sie heute nicht schälen werden. Jetzt schnapppt ihr euch ein Messer und schneidet die Kartoffeln in Scheiben. Die können ruhig ein wenig dicker sein, also keinesfalls so dünn, wie beispielsweise bei Kartoffelchips.

Nun braucht ihr 2 Gefäße, die nicht zu flach sein sollten. In eines füllt ihr etwas Milch. In das andere gebt ihr zunächst den Parmesan-Käse. Dazu kommen Salz, Pfeffer, Knoblauch und die mediteranen Kräuter.

Ihr nehmt nun eine Kartoffelscheibe und taucht sie in die Milch ein. Noch feucht wälzt ihr sie dann in der Parmesam-Kräuter-Mischung. Vergesst nicht, dass beide Seiten der Scheibe damit bedeckt werden sollten. Die Scheibe spießt ihr nun auf ein Schaschlick-Spieß auf.
Wiederholt diesen Vorgang jetzt, so oft ihr mögt. Beachtet aber, dass auf den Spießen immer ein wenig Platz zwischen den Scheiben sein sollte.













 Habt ihr eure Spieße fertig vorbereitet, kommen sie in den Backofen. Den heizt ihr am besten schon vor dem Beginn vor, auf 160° Umluft. Die Temperatur ist relativ niedrig, da wir nicht wollen, dass die Kartoffelspieße gleich verbrennen und braun werden. Eine Zeitangabe ist schwierig zu machen. Am besten ihr schaut einfach von Zeit zu Zeit in den Ofen. Sie sollten schön gold-gelb und knusprig sein.













 Serviert die Kartoffelspieße frisch, denn aufgewärmt schmecken sie nicht mehr so gut. Ich habe dazu noch ein Hähnchenbrustfilet und Tomaten serviert, aber die Beilagen zu den Spießen können an der Stelle ja sehr kreativ variiert werden.













 Mein Fazit zu den Kartoffelspießen ist wirklich sehr gut. Durch den Parmesan haben sie eine feine Käse-Note, die wunderbar mit den Kräutern harmoniert - probiert es also unbedingt aus! :-)

Ich wünsche euch nun noch einen tollen restlichen Sonntag!
Liebste Kartoffelgrüße, Chiara <3

Dienstag, 20. Juni 2017

Eine Geschichte vom Erwachsenwerden...

Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es mal wieder einen etwas tiefgründigeren Beitrag. Es soll nämlich um das Erwachsenwerden gehen.















Das ist mal wieder so eine Sache, die wohl jeder anders betrachtet. Für die einen ist es eben ganz typisch und normal, dass Babys zu Kindern, Kinder zu Teenis und die schließlich zu Erwachsenen werden. Prinzipiell ist es ja auch normal - aber habt ihr mal darüber nachgedacht, was das eigentlich für ein komplexer Prozess ist? Was nicht nur mit dem Körper passiert, sondern auch mit der Persönlichkeit? In der Zeit des Erwachsenwerdens entsteht dieser Mensch, der dann später im Labor, im Büro, auf dem Bau arbeitet, eine Familie hat und seine Ansichten und Lebensweisheiten an seine Nachkommen weiter gibt.













Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil Alex und Ich vor kurzem auf die Jugendweihe-Feier meiner Cousine eingeladen waren... und es war fast schon ein wenig erschreckend, dass es schon wieder so weit war. Meine Jugendweihe war doch gefühlt erst letztes Jahr und ich bin um einiges älter als sie...
Um so mehr man dann darüber nachdenkt, desto weiter wird man zurück in seine eigene Vergangenheit geschwemmt, von der Welle der Erlebnisse, Erfahrungen und Geschehnisse. Ich kann mich noch so gut an meinen Schulanfang erinnern - und jetzt liegt hier neben mir mein Abitur-Zeugnis und ich bewerbe mich an Unis. Ist das eigentlich noch normal, wie schnell die Zeit vergeht?















Es ist ja nicht so, dass ich der Vergangenheit hinterher trauere... ich schaue wirklich sehr zuversichtlich in die Zukunft. Ich bin total gespannt auf diesen kommenden Lebensabschnitt, der einige 180° Wendungen mit sich bringen wird und sicher ganz viele tolle Erlebnisse bereit hält. Aber es gibt trotzdem diese Momente, in denen man melancholisch wird - hätte ich meine Vergangenheit vielleicht teilweise anders gestalten sollen? Hätte ich vielleicht lieber öfter an die nun vergangene, damals tagaktuelle Zukunft denken sollen? Das weiß man nicht. Und ich denke das ist auch besser so. So lange man hier und da mal ein wenig "Carpe Diem" in sein Leben lässt, kann doch eigentlich nicht so viel schief gehen... oder?















Ich hatte es oben bereits erwähnt. Mit dem Erwachsenwerden verändern wir uns nicht nur körperlich. Auch unsere Persönlichkeit bekommt eine bestimmte Form und wir entwickeln eigene Meinungen und Ansichten. Wir entdecken unsere Interessen und jeder findet seinen persönlichen Spinat ;-) (Ich hasse Spinat)
Eine wichtige Rolle bei diesem Prozess spielen natürlich unsere Eltern, andere Familienmitglieder und Autoritäten. Ein perfektes Beispiel ist für mich immer die Schule. Physik - okay - ich sollte das jetzt nicht so laut sagen, denn Alex studiert Physik :D, aber ich habe es gehasst. Und das Ding ist, das war nicht so, weil ich die Inhalte uninteressant fand, sondern weil ich wohl schlicht und einfach die grausamste Physik-Lehrerin hatte, die sich die Menschheit vorstellen kann. Aber so ist es ja nicht nur in der Schule. Wir werden so oft und tief geprägt, von den Menschen die uns umgeben. Manchmal sind diese Erfahrungen so tief, dass sie echte Wunden hinterlassen können. Wenn sich eine Persönlichkeit einmal ausgebildet hat, dann ist sie nur noch schwer vom vermeindlich "falschen" Weg abzubringen...

Aber nun genug der Negativität. Auch eine falsche Uhr geht zweimal am Tag richtig. Ich bin also wirklich davon überzeugt, dass jeder da draußen irgendwie seinen Weg finden wird. Manche eben nicht immer sofort, aber man kommt bekanntlich auch auf Umwegen zum Ziel - und das ist am Ende doch die Hauptsache.













In meiner Vergangenheit gibt es nicht sehr viele Dinge, die ich wirklich lieber anders gemacht hätte. Die Erlebnisse, die ich aus meiner Timeline streichen würde, lagen oft gar nicht in meiner Hand, somit lohnt es sich nicht, darauf mit einem weinenden Auge zurückzublicken.

In unserem Alter sind wir ja papierkrammäßig bereits erwachsen...
Innerlich? Wohl kaum.
Oft kommt der Drang in mir hoch, mich nach einer spaßigen Runde auf dem Trampolin mit einem Wassereis auf die Schaukel zu setzen. Und gibt es etwas, was mich davon abhalten könnte? Nein, zum Glück nicht. Ich denke, wir sollten das Kind in uns niemals vergessen. Es holt uns manchmal von Höhenflügen auf den Boden der Tatsachen zurück. Es zeigt uns, auch unscheinbaren Dingen einen Wert zu geben und es erzählt uns zahllose Geschichten - mit uns selbst in der Hauptrolle. Ist das nicht unglaublich wertvoll?













Das war heute wieder mal ein etwas längerer Text. Doch dieses Thema wollte ich schon so lange niederschreiben - ich empfinde es als ein sehr Wichtiges.
Nun wünsche ich euch noch einen wunderbaren Abend!

Chiara <3



Montag, 19. Juni 2017

Nanu, wer ist denn das?



Hallööchen ihr Lieben, 

ihr werdet in den nächsten 5 Minuten, die ihr verbringt, um diesen kleinen Blogeintrag zu lesen und zu verstehen, ein etwas anderes Bild erkennen, als ihr es normalerweise erkennen würdet. Das hat auch einen ganz einfachen Grund: Es gibt von nun an einen neuen Autor auf diesem Blog. :) 

Diese Stelle möchte ich auch gleich nutzen, um mich vorzustellen:
Mein Name ist Alex und ich bin 20 Jahre alt. Ich komme aus dem middle of nowhere (dem Vogtland :D) und ab Oktober studiere ich Lehramt für Biologie und Physik. Okay ich hoffe jetzt nicht, dass ihr durch das Wort Physik gleich verschreckt seit und nie wieder auf diesem Blog lesen werdet. Es ist ein Fach, bei dem niemand so richtig wusste warum oder weshalb, aber naja wir brauchen auch solche Leute. ;) Was fehlt noch?:.. Ach ja, ich mach leidenschaftlich gerne Fotos. Es ist für mich eines der schönsten Dinge, auf diesem Planten. Es ist uns dadurch möglich, die schönsten Erinnerungen festzuhalten und uns an diese zu erinnern, die wir wahrscheinlich ohne Fotos schon längst vergessen hätten. Wenn ihr möchtet, könnt ihr ja gerne mal auf meinem Instagram – Account vorbeischauen (aleexxx_112). Ich würde mich über eure Meinung echt sehr freuen und vielleicht bekommen die Fotografen unter euch ein paar Ideen. Außerdem reise ich für mein Leben gerne.

So nun weiter im Text. Der Hauptgrund weshalb ihr das hier gerade lesen müsst ist, dass mich meine Freundin Chiara darum gebeten hat. Sie hätte gerne einen zweiten Autor an ihrer Seite. Leider könnt ihr von mir keine so tiefgründigen Texte erwarten wie von ihr, aber ich werde mir Mühe geben, dass ihr euch trotzdem unterhalten fühlt. Hauptsächlich möchte ich euch einen Einblick in meine Reiseerlebnisse zeigen. Wie ich oben bereits geschrieben habe, reise ich sehr oft und viel, vor allem in die USA. Ich liebe das Reisen und die damit verbundenen Abenteuer. Da leider nicht jeder die Möglichkeit hat, mal fix in die USA zu kommen, möchte ich ein wenig American Flair hier reinbringen. Ich möchte euch meine Geheimziele, sowie meine Lieblingsorte verraten. Dieses Land fasziniert mich einfach jedes Mal wieder und diese Begeisterung möchte ich mit euch teilen. Vielleicht habt ihr irgendwann die Möglichkeit, eine USA - Reise antreten zu können. Ich freue mich für jeden, der in das 3. größte Land der Erde reisen kann. 

Ich würde gerne von euch wissen, ob ihr Interesse an Beiträgen übers Reisen habt.  Das nächste Mal würde ich gerne mit meiner ersten USA – Reise beginnen. Diese war 2010 und beginnt in New York. Dazu gibt es ein paar Fotos und meine Geheimziele. Lasst mich eure Meinung dazu wissen! 

...Und keine Sorge, Chiara wird auch weiterhin über Dinge philosophieren. Ich freue mich auf eure Meinungen und bis zum nächsten Mal :)

Alex

Sonntag, 11. Juni 2017

Eilmeldung: Besitzer hat Gehirn wiedergefunden!

Hallo ihr Lieben!
Ja - Ich lebe noch... oder sollte ich eher sagen "wieder"?
Ich muss zugeben, 6 Monate nicht zu bloggen war so natürlich auch nicht geplant, aber so ein Abitur kann dann noch stressiger sein, als gedacht - ich denke, viele von euch wissen, wovon ich spreche.

Jetzt habe ich es aber geschafft - sogar besser, als ich erwartet habe - und jetzt finden auch meine Hobbies endlich wieder Platz in meinem Leben, so auch das bloggen.

In der Zeit, in der Ich nicht bloggen konnte, haben sich sehr viele Ideen angesammelt, viele Rezepte entwickelt und viele Fotos geschossen, die nur darauf warten, hier auf meinem Blog niedergeschrieben zu werden - ihr könnt also schon einmal gespannt sein!

In so einer Zeit, in der man sich selber und alle(s) die einem wichtig sind, komplett vergisst, zweifelt man schon das ein oder andere Mal alles an.. aber vielleicht bin ich, was das betrifft, auch manchmal ein wenig speziell. Ich bin im allgemeinen ein sehr ehrgeiziger Mensch und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann möchte ich das auch um jeden Preis erreichen. Manchmal bleibt der Rest dabei eben auf der Strecke - und darauf bin ich nicht sehr stolz.

Aber genug der negativen Gedanken. Ich blicke jetzt zuversichtlich in die Zukunft, habe Träume und Pläne, die darauf warten, endlich in Erfüllung zu gehen. Ich werde vielen von ihnen sicherlich hier Ausdruck verleihen.

Und an der Stelle ein rießen großes Dankeschön an alle Leser, die mir trotz dieser (unfreiwillig) etwas länger geratenen Blogpause treu geblieben sind. Ihr seid die besten! <3
  
Liebst, Chiara :-)

PS: Hier noch ein paar "Lernpausenschnappschüsse", mit denen ich wenigstens Ausschnittsweise den Frühling festhalten wollte. :-)






Donnerstag, 29. Dezember 2016

Über die schönste Zeit des Jahres...

Der 24. Dezember ist da. Die verangegangene Nacht war sehr unruhig und auch recht arm an Schlaf.. einfach durch die Aufregung - ich meine es ist Weihnachten, die Familie ist da, jeder hat gute Laune und alles ist friedlich, nahezu perfekt. So sollte es zumindest sein. Noch in dieser Traumvorstellung gefangen wird man vom schrillen klingeln des Weckers in die wunderbare Realität zurückgeholt. Es ist 7:30 Uhr, pünktlich bin ich ja - es wird höchste Zeit, um aufzustehen. Ich springe also auf, sprinte mit Tempo ins Bad, eine kleine Katzenwäsche muss reichen und für mehr als einen unordentlichen Dutt ist heute auch keine Zeit. In die Klamotten gesprungen geht es in die Küche - schnell wird ein trockener, kalter Toast gegessen, Marmelade würde maßgeblich den Rahmen sprengen, oder erst Käse - das ist nun wirklich nicht auszumalen. Mit einem Schluck Mineralwasser werden die letzten Krümel des staubigen Brotes hinunterbefördert.. wärenddessen ich bereits auf dem Weg in die Garderobe bin. Jacke an, Schuhe auch und los. Verdammt, Autoschlüssel vergessen - nochmal zurück. Autoschlüssel geschnappt - keine Zeit mehr die Tür abzuschließen - egal, ich wohne auf dem Dorf, die Nachbarn werden schon schauen. Und endlich sitze ich im Auto. Die halbstündige Fahrt in die nächste Stadt stellt wahrscheinlich die einzige ruhige Zeit an diesem Tag dar, aber auch nur theoretisch. In Wahrheit nervt es mich, dass jemand Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt hat. Im Kopf gehe ich den weiteren Tagesverlauf durch und bekomme 10 Mini - Burn outs hintereinander. Nach einem frustrierten Jingle-Bells-Karaoke bin ich endlich da. Lieblos parke ich mein Auto im Parkhaus - total schief und irgendwie auf 5, statt auf einer Parklücke, aber egal, heute ist doch sowieso keiner mehr im Einkaufszentrum, oder? Haha, schön wärs! Die halbe Stunde, welche ich im Buchladen an der Kasse stand, sollte mich besser belehren. 130 Läden - rein - kaufen - raus. Es ist mittlerweile Mittag geworden. Eigenlich habe ich Hunger, aber dafür ist keine Zeit. Ich ignoriere mein Magenknurren und renne zurück zum Auto. Der Kofferraum ist voll mit last-minute Weihnachtsgeschenken. Ich ärgere mich über mich selber - in wenig eher hätte ich damit ja schon anfangen können...
Gegen frühen Nachmittag erreiche ich mein zu Hause, freudig feststellend, dass nicht eingebrochen wurde. So, jetzt nur noch die Geschenke einpacken. Mist, Geschenkpapier vergessen, nur noch rosafarbenes ist da - sorry Papa, aber da musst du jetzt durch. Nach gefühlten 30 Stunden war ich endlich fertig damit. Ich habe alles wieder ins Auto geladen und bin irgendwie erleichtert losgefahren. Sicherlich werden sich alle sehr über meine Geschenke freuen. Der Stress hat sich doch wieder gelohnt, schließlich ist es doch die schönste Zeit des Jahres.




















PS: Im Fotografieren dieser Bilder habe ich das erste Mal wirklich dieses typische Weihnachtsgefühl gehabt. Allein draußen - kalt, schnee, ruhig und leise, keiner der etwas von mir wollte - das war ein kleiner Moment der Perfektion. Aber dennoch ist Weihnachten jedes Mal wieder wunderbar, der Stress gehört bei mir zu einem perfekten Weihnachtsfest einfach dazu. Wie ist das bei euch?
Ich wünsche euch noch eine wunderbare Zeit <3