Mittwoch, 20. Juli 2016

Die Fast-Food-Katastrophe...

...ist ja mittlerweile auch in unseren Breiten ziemlich begehrt. Mc Donalds, Bürgerking und co. bieten Speisen an, bei denen die Qualität noch kleiner ist als der Preis.. noch dazu der Geschmack. Naja, ich formuliere es mal so, statt einem vor fett tropfenden Bürger von Mc Donalds könnte man auch einen in Schmierseife eingetauchten Lappen essen.. aber das ist meine Meinung, ich verurteile euch auch keinesfalls wenn ihr dieses Essen gerne habt. :)
Sollte jeder von uns mal ein Fast-Food Gericht nennen, würde "Bürger mit Pommes" wahrscheinlich ziemlich oft fallen.
Was denken wir, wenn wir diese Worte hören? Na klar, an fettiges, ungesundes Essen aus Amerika. Eigentlich ist das sehr schade, dass sich das ganze so entwickelt hat, denn so ein Bürger ist etwas wunderbar leckeres. Wie ihr auf die Fast-Food Variante verzichten könnt, und euch selber einen allesübertreffenden, gesunden Bürger machen könnt, möchte ich euch in diesem Post gerne zeigen.:-)

Ihr braucht:
- Bürgerbrötchen (da kann ich die von DM sehr empfehlen)
- Quark
- frische Kräuter, Knoblauch, Salz & Pfeffer
- Salat
- ein Ei
- Tomaten
- Käse (Ich habe ja eine Sucht für diese Sandwichscheiben von Hochland.. wer noch?)
- Fleisch (da ich natürlich die vegetarische Variante zubereitet habe, kann ich die vegetarischen Frikadellen von Rügenwalder Mühle sehr empfehlen)
- Kartoffeln
- Öl  (für Bürgergerichte eignet sich übrigens Sesamöl super)

So wird's gemacht:
Eigentlich muss ich ja nicht viel zu diesem Gericht sagen, oder? Ich denke ihr wisst, wie man einen Bürger belegt :p Das schöne ist, dass sich jeder seinen Bürger ganz individuell zusammenstellen kann und nur das rauflegen muss, was ihm auch wirklich schmeckt.
Da ich einen prinzipiellen Hass auf Remoulade habe, nehme ich als "Bürgerdressing" immer Kräuterquark. Hierfür einfach normalen Quark mit etwas Milch oder Joghurt michen und Kräuter und Gewürze hinzufügen. Ich finde, dass ganze gibt dem Bürger so einen erfrischenden Touch, weil es ja viel, viel leichter ist als solche fettige Soße..
Auf meine Bürger gehört auch immer ein Ei. Das ist vielleicht nicht die üblichste Zutat zum belegen eines Bürgers, aber ich finde dass das Ei immer wunderbar mit dem Salat harmoniert. Übrigens lege ich es in Spiegeleiform auf den Bürger.














Zu einem richtigen Bürger gehören natürlich auch Pommes - logo. Aber auch hier machen wir uns lieber ein wenig mehr Arbeit und greifen zur gesünderen Alternative. Kartoffelecken. Die habt ihr bestimmt schon alle gesehen - meistens wahrscheinlich bei Nordsee.
Kartoffelecken sind super einfach zu machen und bieten eine tolle Beilage zum Bürger. Ihr nehmt euch hierfür einfach eine Kartoffel und viertelt sie. Wenn es eine besonders große ist, achtelt ihr sie lieber. Dann die Kartoffelecken salzen und mit Öl betropfen und für ca. 20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Backofen.. Oder einfach so lange, bis sie schön knusprig sind.
















Für den finalen american-flair könnt ihr euch dann auch noch kleine Bürgerfähnchen basteln, die nicht nur cool aussehen, sondern den Bürger auch noch schön zusammenhalten. Hierfür braucht ihr lediglich einen Holzstab und ein wenig Washi-Tape..

Das wäre dann auch schon das komplette Gericht. Wie ihr seht - nicht unbeding unschaffbarer Aufwand und noch dazu viel, viel gesünder und vorallem leckerer als die Fast-Food-Variante.
















Bürger essen? Na klar! Aber nur wenn sie lecker selber gemacht sind. Ich hoffe sehr, dass euch dieser Tipp zusagt und ihr demnächst auch mal gesundes Fast-Food kreiert. Nun wünsche ich euch noch einen wunderbaren Tag, viel Spaß beim nachkochen und einen guten Appetit! ;-)

Eure Chiari <3

Kommentare:

  1. Ohhh, was für ein tolles Rezept! Die Frikadellen kenne ich auch und finde sie sehr köstlich! Auf die Idee sie auf meinen Burger zu legen bin ich allerdings noch nie gekommen *lach* Danke für die tolle Inspiration!
    Liebe Grüße!
    LIANA LAURIE

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    1. Ja, manchmal fallen einem die einfachsten Dinge nicht ein :D Dankeschön für deinen Kommentar :) und viele Grüße zurück ❤️

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  2. Das sieht richtig lecker aus! Kartoffelecken mache ich auch super gerne:D

    Laura:)
    Mein Blog:)

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    1. Es war auch wirklich lecker :)
      Danke für deinen Kommentar ❤️

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  3. Klar selbst machen ist IMMER besser, da man einfach selbst bestimmen kann, was rein kommt!
    Der Burger schaut einfach PERFEKT aus, super schöner Blog übrigens!

    Liebst, Colli
    tobeyoutiful

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  4. Bürger essen? Oh nee, bin doch kein Kannibale!
    Aber selbst gemacht Burger sind schon was feines, wobei mir die Variante mit Fleisch (am liebsten vom Grill) doch etwas näher liegt...
    LG, Alice

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