Donnerstag, 29. Dezember 2016

Über die schönste Zeit des Jahres...

Der 24. Dezember ist da. Die verangegangene Nacht war sehr unruhig und auch recht arm an Schlaf.. einfach durch die Aufregung - ich meine es ist Weihnachten, die Familie ist da, jeder hat gute Laune und alles ist friedlich, nahezu perfekt. So sollte es zumindest sein. Noch in dieser Traumvorstellung gefangen wird man vom schrillen klingeln des Weckers in die wunderbare Realität zurückgeholt. Es ist 7:30 Uhr, pünktlich bin ich ja - es wird höchste Zeit, um aufzustehen. Ich springe also auf, sprinte mit Tempo ins Bad, eine kleine Katzenwäsche muss reichen und für mehr als einen unordentlichen Dutt ist heute auch keine Zeit. In die Klamotten gesprungen geht es in die Küche - schnell wird ein trockener, kalter Toast gegessen, Marmelade würde maßgeblich den Rahmen sprengen, oder erst Käse - das ist nun wirklich nicht auszumalen. Mit einem Schluck Mineralwasser werden die letzten Krümel des staubigen Brotes hinunterbefördert.. wärenddessen ich bereits auf dem Weg in die Garderobe bin. Jacke an, Schuhe auch und los. Verdammt, Autoschlüssel vergessen - nochmal zurück. Autoschlüssel geschnappt - keine Zeit mehr die Tür abzuschließen - egal, ich wohne auf dem Dorf, die Nachbarn werden schon schauen. Und endlich sitze ich im Auto. Die halbstündige Fahrt in die nächste Stadt stellt wahrscheinlich die einzige ruhige Zeit an diesem Tag dar, aber auch nur theoretisch. In Wahrheit nervt es mich, dass jemand Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt hat. Im Kopf gehe ich den weiteren Tagesverlauf durch und bekomme 10 Mini - Burn outs hintereinander. Nach einem frustrierten Jingle-Bells-Karaoke bin ich endlich da. Lieblos parke ich mein Auto im Parkhaus - total schief und irgendwie auf 5, statt auf einer Parklücke, aber egal, heute ist doch sowieso keiner mehr im Einkaufszentrum, oder? Haha, schön wärs! Die halbe Stunde, welche ich im Buchladen an der Kasse stand, sollte mich besser belehren. 130 Läden - rein - kaufen - raus. Es ist mittlerweile Mittag geworden. Eigenlich habe ich Hunger, aber dafür ist keine Zeit. Ich ignoriere mein Magenknurren und renne zurück zum Auto. Der Kofferraum ist voll mit last-minute Weihnachtsgeschenken. Ich ärgere mich über mich selber - in wenig eher hätte ich damit ja schon anfangen können...
Gegen frühen Nachmittag erreiche ich mein zu Hause, freudig feststellend, dass nicht eingebrochen wurde. So, jetzt nur noch die Geschenke einpacken. Mist, Geschenkpapier vergessen, nur noch rosafarbenes ist da - sorry Papa, aber da musst du jetzt durch. Nach gefühlten 30 Stunden war ich endlich fertig damit. Ich habe alles wieder ins Auto geladen und bin irgendwie erleichtert losgefahren. Sicherlich werden sich alle sehr über meine Geschenke freuen. Der Stress hat sich doch wieder gelohnt, schließlich ist es doch die schönste Zeit des Jahres.




















PS: Im Fotografieren dieser Bilder habe ich das erste Mal wirklich dieses typische Weihnachtsgefühl gehabt. Allein draußen - kalt, schnee, ruhig und leise, keiner der etwas von mir wollte - das war ein kleiner Moment der Perfektion. Aber dennoch ist Weihnachten jedes Mal wieder wunderbar, der Stress gehört bei mir zu einem perfekten Weihnachtsfest einfach dazu. Wie ist das bei euch?
Ich wünsche euch noch eine wunderbare Zeit <3

Kommentare:

  1. Wow die Bilder sind sehr schön :-)

    Liebe Grüße
    janaahoppe.blogspot.de

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  2. Ein so wunderschöner Post meine Liebe! :)
    Die Bilder so so unglaublich schön. Ich brauche noch Foto Ideen für meine Kunstmappe und jetzt habe ich eine :) Besonders das vierte gefällt mir besonders gut, weil es so schön künstlerisch ist !
    Hab einen wunderschönen Start in 2017!
    Liebst, Annika :***

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  3. Die Bilder sind dir unglaublich gut gelungen! :)

    LG Cella❤️ | Hier geht's zu meinem Blog

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